Hallo mein Name ist Herbert Kelllner,
zusammen mit meiner Frau Anita
betreiben wir unser gemeinsames Hobby mit den Bienen.

Das unsere Art der Bienenhaltung nicht für Groß Imker,
praktikabel ist wurde uns schnell Bewusst.

Die Honigbiene, sind die kleinsten kleinste Nutztiere des Menschen.
Neben Kühen, und Schweinen kommen die Bienen (Insekten)an dritter Stelle.
Bienen sind älter als Menschen.
Wegen ihrer Ernährungsweise (Honig und Pollen) können Bienen
schon (vor 90 Millionen Jahren) entstanden sein.
Die ersten Honigbienen
fand man in 50 Millionen Jahre altem Bernstein (Baumharz).

Wenn die Bienen sterben,
verschwinden ungefähr ein Drittel unserer Lebensmittel,
Gemüse und Obst, die auf die Bestäubung von Bienen angewiesen sind.
In modernen Gewächshäusern werden nun schon Hummeln
als Bestäuber eingesetzt,
weil Hummeln schon bei 4 Grad Plus anfangen zu Fliegen und Bestäuben,
Bienen fliegen erst ab 9° Grad aus ihrem Stock.
Bienen schützen, ist deshalb unverzichtbar.

Unsere stabilen Ökosysteme sind gefährdet.
Warum sterben heute so viele Bienen Völker?

"Vor allem wegen der industriellen Landwirtschaft.
Der großflächige und häufige Einsatz von Pestiziden
dezimiert nicht nur Arten,
die der Bauer bekämpfen will.
Auch wichtige Bestäuber verschwinden".

"Mono Kulturen führen dazu,
dass Bienen nach der Rapsblüte im Frühjahr Hunger leiden.
Diesen Negativtrend müssen wir stoppen
indem wir bedrohte Lebensräume erhalten
und so auch unsere Lebensgrundlage sichern".

Als sich vor 5 Millionen Jahren die Menschen entwickelten,
waren bereits Honigbienenvölker vorhanden.
In der Steinzeit waren die Menschen Sammler und Jäger.
Der Honig als begehrte Energie und die Bienenbrut
als Eiweißnahrung wurden durch Ausrauben
von Bienenstöcken in Baum und Felsenhöhlen gewonnen.

Die älteste Bienenhaltung
gab es wahrscheinlich im Orient (Türkei, Saudi Arabien, Asien).

Im 4. Jahrtausend v.Chr. bestand sie auch in Ägypten.
In alten Kulturen,
beispielsweise bei den alten Ägyptern, war Honig die Speise der Götter.

Während die traditionelle Imkerei im Orient noch heute
vor allem Tonröhren als Bienenwohnungen nutzt,
wurden die Bienen im europäischen Raum mit Beginn der Hausbienenhaltung
in hölzernen Klotzbeuten oder Strohkörben gehalten.
Wir entdecken heute,
dass das von unseren Vorfahren Geschaffene
gar nicht so altmodisch ist oder zeitfremd,
wie es öfter dargestellt wird.

Ende des 18. Anfang 19. Jahrhundert`s wurde das Rähmchen
und damit die herausnehmbare Wabe entwickelt.
Viele Entdeckungen und Weiterentwicklungen fallen in diese Zeit.
Die Erfindung der Honigschleuder ließ es zu,
dass die Waben nach der Honiggewinnung wiederverwendet werden konnten.
Ein technischer Fortschritt war auch die Erfindung der Mittelwandpresse.

Die natürliche Verjüngung durch das Schwärmen
sowie das Erstellen des Wabenbauses durch Naturwaben,
wurden in den vergangenen Jahrzenten als etwas Undenkbares hingestellt,
mit dem man heute nicht mehr traditionell imkern kann.
Seit dem Auftreten der Varroatose in Europa kann man bei vielen Imkern
einen Gesinnungswandel feststellen.
Das Hauptaugenmerk ist nicht mehr auf Spitzenerträge,
sondern auf den Erhalt der Biene gerichtet.

Die Honigbienen werden in drei Bienenwesen unterteilt:
1. Die Königin, die am Tag bis zu 1500 Eier legen kann.
Sie ist innerhalb des Volkes die einzige Biene,
die für die Eiablage und somit für die Fortpflanzung zuständig ist.
Bienenköniginnen werden in sogenannte Weiselzellen herangezogen,
die sich in Form und Größe von anderen Brutzellen unterscheidet.
Ein weiterer Unterschied zu den anderen beiden Bienenwesen
besteht in ihrer Lebenserwartung
Bienenköniginnen können zwischen zwei und fünf Jahre alt werden.

2. Der Drohn, ist die männliche Biene und größer als die Arbeiterbienen.
Drohnen besitzen keinen Stachel,
auch kein Gift. Sie sind für die Befruchtung der Bienenkönigin zuständig,
wobei sich diese vor der ersten Eiablage nur einmal mit mehreren Drohnen paart,
die danach sterben.
Drohnen sammeln kein Nektar oder Pollen
und werden von den Arbeiterbienen gefüttert.
Im Spätsommer, wenn keine Paarungen mehr stattfinden,
werden die Drohnen aus dem Stock vertrieben (Dronenschlacht),
was letztendlich für die Drohnen den Tod bedeutet.

3. Die Arbeitsbiene, ist die Biene, die in einer Vielzahl im Volk vorkommt.
Ihre Entwicklung dauert im Gegensatz zur Königin,
die nach 16 Tagen schlüpft, (Leitsatz für die Königin,
drei fünf acht, die Königin ist gemacht)
dauert es bei der Arbeiterinnen 21 Tage und bei Drohnen 24 Tage.
Die Aufgaben der Arbeitsbienen
Arbeitsbienen erfüllen zahlreiche Aufgaben im Bienenstock.
Jede Arbeitsbiene durchfährt in ihrem Leben verschiedene Positionen.
Angefangen von der Stockpflege, der Fütterung der Brut,
über die Verteidigung als Stockwächterin,
bis hin zur Nektar und Pollensammlerin.

Honigbienen wissen nicht nur wie spät es ist -
sie können auch messen wie die Zeit vergeht"
Die räumliche und zeitliche Verfügbarkeit von Nahrungsquellen ist
eine große Herausforderung für Bienen.
Zur Orientierung und um unnötige Wege
und Gefahren zu vermeiden können Sammlerinnen lernen Ort und Tageszeit an
denen eine spezifische Nahrungsquelle erreichbar ist miteinander zu verknüpfen.

Die Arbeitsbienen sind in der Lage,
eine gewöhnliche Arbeitsbienenmade als Königin heranzuziehen,
wenn sie ihr Gélee Royale füttern.
Da eine Arbeitsbiene jedoch nur unbefruchtete Eier legen kann,
entstehen aus ihnen nur Drohnen

Auch wenn die Königin als Oberhaupt eines Bienenvolkes angesehen wird,
so bestimmen
die Arbeitsbienen über die Aufzucht von neuen Königinnen
oder wann ein Schwarm mit der alten Königin den Stock verlassen muss.
Damit die Bienenkönigin flugfähig wird,
wird sie zu Fitnesszwecken über die Waben getrieben.
Alte oder kranke Königinnen werden oft von den Arbeitsbienen getötet.

Die Aufteilung des Bienenstocks

Wie alles bei den Bienen, ist auch der Bienenstock systematisch unterteilt.
Schaut man sich eine Brutwabe an, so befindet sich im mittleren Bereich die Brut.
Um die Brut herum, Vorratszellen mit Pollen und Honig,
die der Aufzucht der Brut dienen.

Wird mehr Nektar eingetragen als verbraucht werden kann,
lagern die Bienen den Honig für die Wintermonate ein.
Das geschieht im oberen Teil eines Bienenstocks.

Zu trachtreichen Zeiten setzt der Imker deshalb ein Extramagazin auf die Beute,
die nach dem Trachtende, zusammen mit den Honigwaben, entnommen wird.
Als Futterersatz erhalten die Bienen durch den Imker Zuckerlösung als Ersatzfutter,
welches die Bienen in die Wabenzellen transportieren
und so ihr Futterlager wieder auffüllen können.

Im Sommer, besonders in den Monaten Mai bis Juli
kommt es immer mal wieder vor,
dass Bienen schwärmen.
Üblicherweise versucht der Imker das Schwärmen der Bienen zu verhindern,
indem er die sogenannten Weiselzellen Königinenzellen) zerdrückt,
doch ist dies nicht immer möglich, weil die Bienen die Zellen oft gut verstecken.
So kommt es Anfang Mai bis zum Sommer vor,
dass sich ein Bienenschwarm im Garten niederlässt
um sich ein neues Zuhause zu suchen.

Ein Bienenschwarm ist ein völlig natürliches und spannendes Ereignis,
dass man sich aus respektvoller Entfernung ohne Furcht anschauen kann.
Wenn man den Schwarm mit der Königin einfängt hat man wieder ein neues Bienenvolk.

Natürlich benötigt der Imker auch verschiedene Werkzeuge,
um an den Bienen arbeiten zu können.
Als erstes sei hier der Smoker genannt,
den man heute anstelle der traditionellen Imkerpfeife benutzt,
auch mit einem Tuch benetzt mit etwas Nelkenöl,
kann man die Bienen
in die Waben zurückdrängen um ruhiger arbeiten zu können.

Der Smoker wird mit Räuchermaterial gefüllt,
das nach dem Anzünden Rauch erzeugt,
der die Bienen "beruhigt"
und man so in Ruhe an den Bienen seine Tätigkeiten verrichten kann.
Ebenfalls sehr wichtig ist ein Stockmeisel,
ein Abkehrbesen, eine Wabenzange,
und Rähmchenhalter, oder eine leere Zarge.

Mit dieser Ausrüstung hat der Imker zunächst alles,
um sein erstes Bienenvolk versorgen zu können.
Für die Honigernte benötigt er daneben noch weitere Geräte
wie Enddeckelung Gabel, Enddeckelung Geschirr,
Honigschleuder, Honigeimer, Honigsieb und Abfüllbehälter.
Um den Honig verkaufen zu können,
braucht er wiederum Honiggläser, Etiketten und eine geeichte Waage.

Das Lebensmittelgesetz schreibt für die Verarbeitung von Lebensmitteln
eine bestimmte Ausstattung der Räumlichkeiten vor.
Dazu zählen geflieste Wände und Böden,
sowie ein Wasseranschluss,
damit diese Räume gründlich vor und nach der Verarbeitung von Honig
und anderen Imker Produkten gesäubert werden können.

Die schon im 18. Jahrhundert beobachtete Rolle der Bienen
bei der Blütenbestäubung wurde erst spät anerkannt
und rückte die Imkerei als Zweig der Landwirtschaft
und Ökologiefaktor damals in ein neues Licht.
Als junger Zweig der Medizin befasst sich die Api Therapie
mit der Erforschung der Wirkungsweise von Honig,
Wachs, Pollen, Bienengift, Propolis und Weisel futtersaft, Gelee Royal.

Die damaligen Erkenntnisse erforderten auch deren Verallgemeinerung.
So entstanden im 19. Jahrhundert die ersten Imker Organisationen.

Auch die Römer kannten und schätzten den Wert der Bienen.
Jeder Bauernhof hielt sich mindestens ein Bienenhaus
und der Leitsatz der römischen Ärzte
"Iss Honig, und du bleibst gesund"
weist eindeutig darauf hin,
dass die Römer wissend über die Heilkräfte des Honigs waren.

Vor allem in den Klöstern wurden Bienen auch wegen ihres Wachses gehalten.

"Die Erfahrungen der Vergangenheit
werden in der Gegenwart in Einklang gebracht,
damit daraus eine zukunftsfähige Bienenhaltung entstehen kann".
Mattias K. Thun

Erst stirbt die Biene, dann der Mensch!
Albert Einstein

Bienensterben.

2012 Wissenschaftler haben eine neue Erklärung
für das massenhafte Verenden von Bienenvölkern in den USA gefunden.
Womöglich spielt dabei eine neu entdeckte Fliegen art eine wichtige Rolle.
Die Parasiten nisteten am Körper der Bienen,
schreiben Wissenschaftler um Andrew Core und John Hafernik
von der San Francisco State University (USA).
Die Insekten verlassen daraufhin ihr Zuhause,
brechen zu einem wilden Rundflug auf und sterben.

2007 klagen in Deutschland die Imker über ein geheimnisvolles
Bienen sterben, in Amerika und Spanien wächst ein ähnliches Phänomen
sich schon zur Katastrophe aus.
"Colony Collapse Discorder" ( CCD )
Zusammenhänge mit gen Manipulierten Pflanzen konnten
bisher noch nicht wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen werden.

Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit werden von Monsanto
durch gen veränderte Mais sorten biologisch
veränderte Tatsachen geschaffen und gerichtlich abgesegnet.
Ein Massen sterben von Bienen kam früher durch Parasiten
schon öfter vor, die Ursachen waren also bekannt,
diesmal wird an dem Sterben noch gerätselt.


Gentechnik, Handymasten-Strahlen, Insektizid und Pestizid Einsatz,
diese Vermutungen können als Ursache nicht ausgeschlossen werden.
Um das Phänomen Honigbiene werden wir uns weiterhin stark kümmern,
und weiterhin erforschen müssen, es geht um unser aller Überleben.