Der Feldhase war Tier des Jahres 2001
http://www.wildtiere-live.de



Naturschützer sorgten sich
um den Fortbestand des Feld hasen...!!!

Biotope und Arten vielfalt haben sich geändert.



Ursache der Misere ist die Aus räumung der Landschaft.
Die öde Agrarsteppe mit großen Mono kulturen bietet den Lang ohren
nicht genügend Nahrung.

Unsere Natur steckt in der Biodiversitätskrise.

Auf schonend bewirtschafteten Wiesen,
die weder gedüngt noch mit Spritz mitteln
behandelt werden,
können über 45 verschiedene Wild kräuter wachsen.

Auf intensiv gedüngten Wiesen stehen Meister Lampe
nur noch zehn Pflanzen zur Auswahl.
Diese Nahrung enthält zudem zu wenig Mineralien
und zuviel Stickstoff.

Zu frühzeitige und sich mehrmals wiederholende Mahd der Wiesen
verhindert auch ein Aus samen der Blumen und Kräuter,
diese Kräuter beinhalten jedoch viele für die Tier
gesundheit wichtige Inhalts stoffe.


40 Kilogramm Stickstoff,
meist aus Auspuff gasen, fielen pro Jahr im sauren
Regen auf jeden Hektar deutsche Landwirtschaft.
(70iger Jahre)

So viel, wie ein Bauer vor 50 Jahren zur Voll düngung
auf seinen Boden getragen hat.

Seit den 80iger ist der SO2-Ausstoß gesunken.
Im Jahre 2001 greifen die Bauern wieder verstärkt
zu Schwefelhaltigen Düngern,
um den abnehmenden Schwefelgehalt des vormals
"sauren Regens" auszugleichen,
Schwefelmangel führe zu "Fehlentwicklungen bei Nutzpflanzen",
so die Bundesforschungsantalt für Landwirtschaft.


Diese Fehl ernährung schwächt den Hasen,
macht ihn anfälliger für Krankheiten
und wirkt sich auch auf seine Fruchtbarkeit aus.

Die Häsin, die ihre Jungen säugt -
ist ein Sinnbild für  Fruchtbarkeit und Frieden.



Bis zu vier mal im Jahr können sie Nachwuchs bekommen,
die ersten schon im Januar,
hier ist der natürliche Verlust wegen
mangelnder Deckung am höchsten!


Sehr wichtig sind für den Hasen Acker ränder,
an denen er genügend Ackerwildkräuter findet.


Um die Lebensräume
für den Feld hasen zu verbessern,
können Landwirte  einiges tun.


Breite Weg ränder, eine extensive (schonende) Bewirtschaftung
von Acker und Grün land,
Anbau von Misch kulturen und Pflanzung von Hecken;
all dies hilft dem Feld hasen ebenso
wie anderen Tier arten der Feld flur.


Neben Vögel und Insekten leiden auch Ackerwidlkräuter,
Feld hamster und Regenwürmer
sowie ganze Lebensräume wie Streuobstwiesen
und Moore unter dem massiven Gift einsatz
in Feld und Flur.
Das Arten sterben auf den Feldern schreitet voran.

Kaum ein anderes Tier kommt so häufig in Legenden
und Märchen vor wie der Feld hase.


Angesichts dieser hohen Anzahl von natürlichen Feinden,
des Feld hasen,
sollten sich die Jäger mit Vorsicht,
und Zurückhaltung als Regulator erweisen.

Zudem sterben viele Lang ohren im Straßenverkehr!
Pro Jahr bleiben in Deutschland etwa 500 000 Hasen auf der Strecke.

In Bayern haben sich 1998 die Feldhasenbestände
wieder leicht erhöht,
und gelten "nur noch" als gefährdet.
Einen Grund zur allgemeinen Entwarnung gibt es jedoch noch nicht.

Die Bestands dichten variieren nach einer Bundesweiten Zählung
von Ort zu Ort erheblich.

Je mehr Bauern nach der BSE Krise
von extensiver Grün landwirtschaft
auf Getreide anbau umstellten
um so schneller ging es mit den Rammlern wieder bergauf.
Ein Frucht wechsel zu Raps,
Senf oder Lupine gibt den Lang ohren zusätzliche
Nahrung und Verstecke.

Je größer ein Acker, desto weniger Hasen leben darauf,
dies erklärt die kleinen Populationen
in den neuen Bundesländer mit ihren riesigen Mono kulturen.


2009 leben hoppeln wieder 4 Millionen Feld hase
n auf Deutschland's Wiesen und Feldern.

Da mit ist der Bestand stabil.
Das ist die Bilanz einer Zählung der vergangenen Jahre,
die vom Deutschen Jagd schutz-Verband
im Jahre 2009 veröffentlicht wurde.

2017 wir eine "Agrarwende" gefordert die es ernst meint
mit einer Landwirtschaft im "Einklang mit der Natur".

Ein  Rätsel aus
einem alten
Schulbuch:

Menschen, Hunde,
Wölfe, Luchse,
  Katzen, Marder,
Wiesel, Füchse,
Adler,  Uhu,
Raben, Krähen,
  jeder Habicht,
den  wir sehen,
Elstern auch nicht
zu  vergessen,
  alles, alles
will ihn fressen.
Wen meinst Du?