Eine Sehnsucht nach unveränderter Urnatur!
Methan
BSE pdf Datei info
 


Galloway-Cattle




Galloway (Cattle) heißt sie, und sie  geht selbst bei Temperaturen
um Minus 2o Grad nur selten in den Stall,
beim kalben Sucht sie sich
einen Unterstand oder einen windgeschützt Ort
Bäume, Hecken große Strohballen oder eine einfache offene Hütte.




Die Galloway Menschen sind zumeist wie ihre Tiere,
einfach liebenswert... :-)


Susi Tiger Nano 06.08.2002 Nicki Michi

Sie ist gelockt wie ein  Pudel, gutmütig und umgänglich hat keine Hörner,
gibt wenig Milch und ist  trotzdem eine Kuh.


19 Maerz 2011 Bullenkalb Benie...!!!


Es gibt auch noch faszinierende vielfältige Farbschläge
Weiss, Rot, Rigget, Braun, Dun (beige),
Belted (schwarz mit einer weissen Mittelpartie).

Moni Dominik 17.08.2003

Unser Hochzeitsgeschenk Bärbel


Aufgrund eines Gefässystems in den Klauen,
das wie eine Wärmerückgewinnung funktioniert, friert ein Rind
nicht in den Füßen.
Zudem sorgen auch die in dem über 200 Liter großen Vormagensystem
millionenfach vorhandenen Kleinlebewesen für eine Wärmeproduktion.
Deshalb ist grundsätzlich die ganzjährige Freilandhaltung aller Rinderrassen möglich.


Das Gallowayrind wächst 
im Sommer ohne Zusatzfutter und ohne Wachstumsförderer,
auf mageren Weideflächen, und liefert gesundes,
tiefrotes sehr feinmarmoriertes Fleisch.
Lediglich im Winter muß Heu zugefüttert werden.
Galloways sind für ihre Widerstansfähigkeit und Genügsamkeit bekannt.
Ein Mineralstoff-Lekstein sollte auf keiner Weide fehlen.

Die Galloways sind natürliche Landschaftspfleger,
und helfen so 
die Umwelt natürlich zu gestalten.

rinder Juni 2003
 
Auch nach dem BSE Skandal 1996 haben
sich die Galloways das Prädikat  >Öko-Rind< redlich
verdient.

Artgerechte Haltung und Fütterung bietet den größtmöglichen Schutz vor BSE.

susi-jimmy 25.08.2002

Ursprungsgebiet:

 Das Gallowayrind stammt aus Südwestschottland und gilt als eine der ältesten
Fleischrinderrassen auf den Britischen Inseln.

Der Rassename geht auf das gleichnamige Fürstentum der schottischen
Landschaft zurück.

 Die Vorfahren der Galloways trafen die Römer bei ihren Eroberungen und
der Schaffung des ersten Wirschaftsraums

über alle Mittelmeer-Anrainerstaaten einschließlich Spanien, Gallien (Frankreich)

mit der Ausdehnung nach Großbritannien, Schottland und Irland im ersten Teil des

zweiten Jahrhunderts n. Chr. an Beschrieben  wurden sie als hornlose schwarze Tiere

mit vorzüglichem Fleisch.

 Bei einem Brand im Museum der Highland- und Agricultural-Society in
Edinburgh im Jahre 1851 gingen sämtliche Aufzeichnungen, Dokumente

und Abstammungsnachweise der Gallowayzucht verloren.

 Erst 1862 erschien der 1. Band eines neuen Herdbuches, in dem neben den
Galloway-Cattle auch andere hornlose
Rassen aufgeführt sind.

 Im Jahre 1888, ein Jahr nach der Gründung der Zuchtgesellschaft in Castle Douglas,
wurde das erste eigenständige Galloway-Herdbuch herausgegeben.

In die Bundesrepublik Deutschland wurden 1973 die ersten Galloway-Cattle

aus Schottland importiert.

 Zu weiteren Importländern gehören unter anderem Kanada, Australien, Neuseeland,
Südafrika, die USA, Rußland, Frankreich, Holland und Dänemark.

 Rassebeschreibung:

 Die Rassebeschreibung stammt von der Galloway-Cattle Society in Castle Douglas:
Dominante Hornlosigkeit, breiter kurzer Kopf, Körper mittellang-und tiefgestellt.

Das wellige und dunkle
Haarkleid mit der Fetteinlagerung in den Wintermonaten ermöglicht die ganzjährige
Weidehaltung als Merkmal
der Anspruchslosigkeit der Galloway-Rinder.

 Verwendung:

 Die Rasse Galloway-Cattle ist als Leichtrind anspruchslos und für die ganzjährige
Beweidung fast

aller Bodenarten geeignet.

Mit höheren Zunahmen und höheren Endgewichten geht die Eignung für eine ganzjährige
Weidenutzung zurück.

Galloway-Bullen eignen sich sehr gut für Gebrauchskreuzungen mit den Milch- bzw.
Zweinutzungsrassen

Schwarzbunte, Rotbunte und Fleckvieh zur Färsenvornutzung.

 

Diese Vornutzungsfärsen können bereits im Alter von 11-13 Monaten belegt werden,
um im Alter von 20-22
Monaten das erste Mal zu kalben.

 
Durch das geringe Geburtsgewicht der Kälber von
26-30 kg treten kaum

Schwierigkeiten im Geburtsvorgang auf (Kreuzungskälber aus Anpaarungen mit

Galloway-Bullen haben nur

leicht höhere Geburtsgewichte).

Vorrangig werden die Milchviehfärsen im Zeitraum Dezember bis Februar belegt.
In diesen Monaten sind die
Galloway-Bullen in der eigenen Herde nicht im Einsatz.
 

Somit besteht die Möglichkeit,
den Bullen auszuleihen und in einer Milchviehherde einzusetzen.

Die Kreuzungen von Galloway mit Milch- bzw.
 Zweinutzungsrassen
erbringen sehr gute frühreife, hornlose Mastprodukte zur Mast von Ochsen,
Färsen und Bullen.
(Kastration bis zu einem Alter von 5 Monaten)