Partnerschaft mit der Natur – Heimat - So wia I moan”

So wias uns allen gfallt...!!!


Nostalgie Tierhaltung!

Der Wunsch nach einer naturnahen Blumen wiese
und die Bewahrung der biologischen Vielfalt
auf einer Grasfläche selber beeinflussen zu können,
sorgten schließlich für mein Verlangen,
mir im Sommer 1994 eine größere brachliegende Wiese zu pachten.

Nach meinen Vorstellungen von einem naturnahen,
funktionierendem Ökosystem sollte sich eine farbenreiche
Lebensgemeinschaft aus Tieren,
Pflanzen und Insekten ohne viel Fremd einwirkung
nach ökologischen Art eigenen Eigenschaften entwickeln können.

Zum Glück interessiert sich meine liebe Frau auch für Tiere
und so können wir unser Hobby gemeinsam genießen.


Genau wie der bereits in die Jahre gekommen
Berufs jugendliche "Tscharlie" in den 70igern
aus den Münchner Gschichten.
"Des wer´d a Riesensach".

Um meine Ideen auch in der Praxis ausprobieren zu können benötigte ich ein
passendes Fleckchen ungenützter Wiese in meiner nahen Umgebung.
Mit diesem, für einige anders Gesinnte „Hirngespinst“
wollte ich mir im Sommer 1994 von meiner Tante Anni Berreiter
eine Wiese pachten um zu sehen,
ob bzw. wie sich Wild kräuter, Gräser,
Blumen und Insekten auf ungedüngten Wiesen
in einen belebenden Bestand entwickeln können
und ich meine Einstellung zur Natur auch in die Tat umsetzten kann.

Denn alles in der Natur hat einen Sinn
und damit eine Aufgabe.

Da meine Tanten, Anni, Gerti, Rosi, Maral und Lieserl
gerade alle zusammen am Eiselhof Kaffee getrunken haben
konnte ich ihnen von meinen neuen Plänen gleich voller Begeisterung erzählen.
Es dauerte nicht lange, dann wußte Gerti Schuster schon eine schöne Wiese,
die für mich geeignet wäre.
Nämlich die brachliegende Wiese der Kastner Karl und der "dicken Berti".
Ich sollte sie mal fragen ob ich auf dem ehemaligen
„Maurer Sacherl, Mirzel und Sepp" experimentieren darf.

Meine ganz liebe, fleißige und besondere Frau Anita
wuchs am Bodensee in einem kleinstbäuerlichen Sacher`l,
in dem es Rinder, Schweine, Hasen, Hennen, Gickerl und Truthähne gab auf,
da viel es mir leicht, sie zu begeistern.
Meine Familie von der Idee zu überzeugen war dann nicht ganz so einfach,
aber das konnte meinen Entschluss nicht aufweichen.

Ich ging begeistert von meiner neuen Idee am Nachmittag ans Telefon
und schon um neun Uhr abends hatte mich dann die Berti wieder angerufen,
ihr Mann Karl hätte nichts dagegen und ich kann ihre Wiese bewirtschaften
so wie ich es mir vorstelle, Ois Chicago.


Dass es das idyllischste und ruhigste Grundstück von Kirchheim war
wurde uns allen erst später nach einigen schweißtreibenden
Aufräumungsarbeiten bewusst, Logisch.

Dass eine Wiese ohne Kühe nix´s gscheit´s ist
hat mir der Straßer Alois (Magic Alois gestorben am 5. März 2017) gesagt.
Mein Vorhaben sprach sich ja sehr schnell rum und Alois meinte:
“I woas a scho a trogade Angus Kuha für di, is a gar net daia.“

Auf dem Heimweg vom Strasser Lois traf ich dann Toni,
einen umgeschulten Metzgermeister zu dem ich sagte:
„Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht“
und dass er noch bevor er in Rente geht von mir ein Kalb schlachten dürfte!
Er hat damals sehr kräftig gelacht,
aber dann nach circa 2,5 Jahren das erste Kalbs fleisch ohne Agrochemie
und Austausch futter aus meiner eigenen Aufzucht in die Kühlung gehängt.
Meine erste Hofschlachtung mit der Hilfe von meinem Onkel Berreiter Karli
(Eisel Karli gestorben am 10 Juni 2016) wurde zu einem großen Erlebnis.
Anschließend wurde es gemeinsam verarbeitet
und portionsgerecht an Bekannte in der Umgebung verteilt.

Mit großer Begeisterung fuhr ich im Herbst 1994
mit meinem Papa und Markus, die ich mit meiner „Spinnerei“
auch schon angesteckt hatte nach Burgkirchen,
um uns die Anguskuh anzuschauen, leider wurde die Kuh
die uns der Alois empfohlen hatte am Tag vorher verkauft.
Wer zu spät handelt den bestraft das Leben.

Jetzt begann für uns die fieberhafte Suche im Landwirtschaftlichen
Wochenblatt nach den geeigneten Rindern.
Aus einer Reportage in der GEO

„Galloway ein Rindvieh macht Karriere“

So wurde ich auf die Galloways aufmerksam
und das spannende Abenteuer „Rinder halter“
im Einklang mit der Natur bahnte sich an.
Mit theoretischen recht blauäugigem Wissen über Kühe im Kopf
machten wir uns an den Kauf unserer ersten Galloways.
Nach einigen sehr aufschlussreichen Sonntags ausflügen
zu den verschiedensten Gallowayzüchtern
haben wir dann in Flex-Öd in Niederbayern
und in Trostberg den Stier Timmy und die Kälber Susi und Nicki gekauft.
Der Mittwoch und der Freitag waren von Mond buch auch die optimalen Tage,
um Rinder an eine neue Umgebung zu bringen, ja ja an alles wurde gedacht, Sowieso.

Die Ponys die mein Papa schon seit vielen Jahren als sein „Steckenpferd“ hält,
beobachteten am Koppel rand, was da zottliges aus dem Vieh anhänger schaute.

Beim ersten Ausladen der Tiere war natürlich die ganze Familie dabei
und die ersten Worte von meinen Schwestern Beate und Barbara waren:
„Mei san de liab“, nur meine Mama hielt sich zurück.
Mama ist auf dem Eiselhof geboren und aufgewachsen,
deshalb wusste sie aus der Jugend welche körperliche Arbeit
mit den Kühen auf uns zukommen wird.

Heute ist Mama beim Heuen immer die Erste, die den Wetterbericht verfolgt
und nervös wird, wenn sich eine Schönwetter front nähert.
Wenn´s dann mit dem Wetter mal doch nicht ganz so funktioniert,
dann gilt halt der Leitsatz, den ich auf einem Rad lader gelesen habe:

Lieber eine gute Gras-Silage, als ein verregnetes Heu“

Meine Schwagern Bibei und Ralfi schimpften öfter, dass wir mit Gabel,
Sense und Rechen in meiner Alternativ landwirtschaft arbeiten, wie vor 50 Jahren.
Wir bewirtschaften halt viele kleine ungenutzte Flächen,
da sind große Maschinen fehl am Platz und wegen der hohen Boden verdichtung
von mir auch nicht unbedingt gewollt.
Es kam aber auch schon vor, das uns mein Cousin Jürgen Schuster
mit den aller modernsten High Tech Gerätschaften ausgeholfen hat,
da fallen dann die Heu bündel mit hohem Tempo im Sekunden takt aus der Presse.
In der Landwirtschaft lernt mal schnell, das man flexibel und schnell
und ohne Sturheit reagieren muss, denn zu schnell kommt oft ein Regenguss.

Ich versuche dann öfter, es meinen Helfern begreiflich zu machen,
dass der wunderbare Duft des un beregneten Heues
sie für ihre Strapazen entschädigen würde.
Sicher bin ich mir nicht ob ich da mit Erfolg habe,
aber das Bier und eine deftige Brotzeit schmeckt allen nach erledigter Arbeit
immer besonders gut.

Mit Unterstützung von meiner Tante Anna konnte ich mir einen Reform Track kaufen,
mit dem ich selbständig Mähen und zusammenrechen kann,
da mit ich nicht nur Herren bauer spiele,
wie manche ein bisschen spöttisch meinten,
wenn ich mit dem Rolli neben der Wiese meinen „Knechten“
bei ihrer nur scheinbar leichten Arbeit zuschaue
und selbst nur die Verantwortung trage, Logisch.

Die Galloways sind extrem widerstandsfähig, robust,
leicht kalbig und ganzjährig im Freien zu halten.
Sie verfügen über eine hervorragende,
gesundheitliche Kondition und benötigen keine bzw. kaum Medikamente.
Sie sind ideale Mutter kühe mit Kalb bei Fuß wie es in der Fachsprache heißt.
Die Kälber leben von der Milch der Mutter kuh
die ausschließlich für sie bestimmt ist.

Sie sind in der Regel friedfertig,
neugierig und haben sich ihre ausgeprägten Instinkte seit Urzeiten erhalten
und die Neugeborenen fressen schon wenige Tage nach der Geburt
auf der Weide mit.
An die raue Freiheit der naturnahen Haltung sind die Kälber
bestens angepasst.
Galloways sind genetisch horn lose Rinder,
die sich für die Mutterkuhhaltung auch in unserer Region hervorragend eignen.


Zudem sind Galloways ausgezeichnete Futterverwerter,
auch bei kargem Nährstoffangebot.
Naturschutzgebiete, Magerwiesen und extensive Nutzflächen
sind die idealen Weiden der Galloway,
ihr schonendes Weide verhalten fördert eine große Arten vielfalt
in Flora und Fauna.
Das Galloway Rind stammt aus Südwest schottland und gilt als eine der ältesten
Fleischrinderrassen auf den Britischen Inseln.


Auch in ihrer Heimat wachsen die Rinder im Freien auf extensiven,
mageren Weiden auf.
Im Sommer fressen sie Gras und Kräuter, im Winter Heu, Stroh und Gras-Silage.
Die Mineral versorgung wird durch Salzlecksteine
und Mineralien in Leck schüsseln ergänzt.

Als Lockmittel bekommen sie von mir immer Zuckerrüben schnitzel
oder Äpfel auf die sie ganz gierig sind.
Am Anfang bekamen die Tiere ein einziges Mal Warzen,
der Grund da für war ein Mangel an Magnesium.
In dem kurzen, frischen Gras,
dass die Kühe bei mir auf der gerade gemähten Weide zu fressen bekamen,
konnte sich noch kein Magnesium bilden,
habe ich in einem Fach kunde Buch gelesen,
da für muss das Gras erst etwas älter und ausgewachsen,
eine strukturierte Roh faser sein,
so der Fachausdruck.

Das Wiederkauverhalten und die Konsistenz der Kuhfladen
sind eine wertvolle Hilfe und geben Aufschluss auf die Ernährung der Tiere.
Durch die Zu fütterung von Heu und Magnesium verschwanden die Warzen
dann auch nach einigen Wochen von selbst wieder.

Als Unterstand und Stallung bauten wir den alten Hühnerstall ein bisschen um.
Der diente uns dann 10 Jahre als Stall und Heus tadel. Bäume und Sträucher
sind die natürliche Alternative zum modernen Happy-Cow „Kuhputzmaschine“.
Hollunderstauden werden auch gerne als Schatten spender genutzt.
Ein Weidezelt wird als sogenannter mobieler Unterstand auch gerne angenommen.

Unsere erste Geburt die Herz und Seele berührte,
war an einem herrlichen Spätsommer abend,
es wurde schon dunkel, als sich der Geburtsvorgang
bei unserer lieblings Kuh Susi andeutete.
Mit dem Fernglas und einer Kanne Tee
wurde die interessante Geburt von der halben Familie beobachtet,
in dieser Zeit gab es nichts schöneres.

Die Theorie über den Geburtsvorgang und die Praxis stimmten exakt überein
und das vitale Kälbchen war nach wenigen Minuten ohne Hilfe auf den Beinen
und saugte bei der Mutter die wichtige Bist milch,
in der viele Vitamine enthalten sind, genüsslich ein,
neben bei wurde das Kalb von der Mutter Susi
mit der rauen Zunge stimulierend massiert und trocken geleckt.

Wir fühlten ein kleines Wunder war geboren,
es war ein Gefühl das sich nie verbrauchen würde,
so oft ich es auch später noch erleben kann.
Die Erkenntnis, dass die Natur die intelligentesten Lösungen parat hat
wurden mir auch in der Praxis bestätigt.

Meine Nichte Michaela taufte den kleinen Stier dann Tornado,
weil er am nächsten Tag schon wie ein Wirbelsturm
auf der Weide hin und her sauste.

Die Geburt eines Kalbes ist bis Heute immer wieder eine Überraschung
und ich bin schon einige Wochen vorher nervös,
denn nicht immer lassen sich die Kühe beim Auf sprung„Nat ursprung“
und bei der Geburt zuschauen.

Doch wenn mein Papa am Morgen zu mir kommt und sagt,
dass wir ein neues Kalb bekommen haben und es gesund ist,
dann ist das immer ein Moment,
an dem uns unser Frühstück besonders gut schmeckt.
Auf dem Weg zur Ranch kann ich dann den interessierten Nachbarn
schon voller Begeisterung sagen,
dass wir wieder Nachwuchs bekommen haben.
Doch was Papa immer wieder vergisst, ist zu schauen,
ob es männlich oder weiblich ist.

Bei einer Totgeburt ist es natürlich um so schwieriger
und emotionaler die tragischen Gründe dafür zu suchen und zu erklären.
Meist ist es das junge Alter der Frühreifen Mutter die bei einem Natursprung
auch noch etwas zu schmächtig gewachsen sein kann.



Innerhalb von drei Tagen sollten dann die Ohrmarkennummern der Mutter
und die der Neugeborenen Kälber im Bestands register der Tier datenbank LKV
“Landes kuratorium der Erzeuger ringe
für tierische Veredelung in Bayern e.V.“ eingetragen werden.
Dass geschieht mittlerweile alles mit dem PC übers Internet, "logisch".
Zusätzlich werden die Kühe vom Tierarzt routinemäßig einmal im Jahr
durch eine Blutentnahme (bzw. Gewebeprobe in Ohrmarke) überwacht.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Kälber
an der Seite der Mutter heranwachsen,
am Euter saugen und sich langsam entwickeln.
Ein Kalb mussten wir einmal mit der Flasche aufziehen,
dass war auch eine sehr lehrreiche Erfahrung für uns alle.
Morgens um 5°° Uhr vor der Arbeit die Trockenmilch
mit der richtigen Temperatur anrühren
und aus dem Schnuller eimer zu füttern war schon eine Herausforderung
für Papa und mich als Hobbytierhalter.
Zu diesem Kalb gab es dann natürlich eine ganz besondere Beziehung,
weil es schon angelaufen kam,
wenn es nur den Eimer sah und sich auch von den Kindern
ohne Angst streicheln und putzen lies, so wie ein kleiner Pudel.


Dennoch, wenn der Mensch Fleisch essen will, müssen Tiere sterben
und das geht bei mir nicht immer ohne Tränen,
aber die Tiere haben bei uns wenigstens ein schönes,
artgemäßes, tierisches Leben.
Nach einem kurzem Transportweg und einer möglichst stress freien Schlachtung
wird das Fleisch jetzt immer in Tittmoning von Metzger meister Krutzke Herbert
mit seinen Söhnen Sebastian und Christian fachmännisch zerteilt
und nach einer ca. 14-tägigen Reife zeit in Tittmoning verkauft.
Die Filets sind vorwiegend für meinen Chef Bernd Rosenberger reserviert,
in der Gourmetszene weiß man ein gesundes Lebensmittel
und den delikaten Fleisch geschmack der Galloways schon lange zu schätzen.

Wenn man sich für dieses hochwertige Fleisch entscheidet,
entscheidet man sich für seine Gesundheit und für eine artgemäße Rind erhaltung.
Da keine Futter zusätze wie tierische Eiweiße,
Wachstums hormone oder der gleichen verwendet werden,
wachsen die Rinder gesund und langsam heran.
Da durch ist das Fleisch von höchster Qualität.
Es ist saftig, fein faserig, zart, ausgereift und von besonderem Aroma.
Es gibt für mich kein eindeutigeres Prüfsiegel,
als die Kühe täglich auf einer bunten Weide grasen zu sehn.

In der Zwischenzeit verstehe ich auch die gegenwärtigen
neuzeitlichen Bauern etwas besser,
denn ohne „moderne“ Maschinen geht selbst beim kleinsten Betrieb nichts mehr.
Die augenblickliche Politik in der Landwirtschaft,
sowie sie derzeit „weltweit“ praktiziert wird halte ich jedoch für einen Dauer skandal
und auf keinen Fall nachhaltig (zukunftsfähig).
Neue Lösungen und kostengerechte Preise sind dringend nötig.

Im Sommer 2004 musste ich nach 10 Jahren
leider das erste Mal ans traurige Aufhören denken,
denn das „Maurer Sacherl“ wurde an Gramsamer Sepp verkauft.
Auch bei mir waren dann neue Lösungen gefragt
und wurden auch bald gefunden.
Mit der hilfe meines Onkels Franz Lausch
wurde eine neue Stallung zur Unterbringung des Futters und anderer Gerätschaften
geplant und fachmännisch umgehend in die Tat umgesetzt.

Die liebenswerten,
neuen Nachbarn haben uns noch den Winter über die Zeit gegeben,
um unseren neuen Stall ganz in der Nähe zu planen und zu bauen.
Von meinem Cousin Karl-Heinz Berreiter konnte ich eine nahegelegene Wiese Pachten,
so können Anita und Ich doch weiter werkel´n.


In Übereinkunft mit Johannes und Rita Huber konnte zusammen mit
dem Einverständnis des Stadtoberhauptes Dietmar Cremer
ein schöner Heus tadel gebaut werden,
der sich wunderschön in das Landschaftsbild einfügt.
Ruhe, Gelassenheit und eine wohltuende Harmonie
strömen von dem neuen Platz aus.


Nicht nur die Tiere fühlen sich in der ökologischen Nische sehr wohl,
es ist nun auch ein erholsamer Ruhe pol und eine Insel für selten gewordene Insekten.
Sogar meine Neffen Tobi und Dominik sagen, dass der neue Heus tadel
und das drum herum schon ziemlich Cool geworden ist.
Die meisten Insekten,
die für die Bestäubung von Pflanzen von Bedeutung sind,
sind von nun an meine pelzige Gesellen.

Typische Beispiele da für sind wohl die Bienen, Wild bienen und Hummeln eingeschlossen.
Deshalb gibt es jetzt ein weiteres hoch interessantes Hobby,
nämlich unser eigenes Bienen volk.


Wie werden Anita und Ich Hobby-Imker?
Können wir das gemeinsam?
Was brauchen wir für den Anfang?

All diese Fragen vielen Fragen beantwortet mir mein Onkel Maier Jakob.
Bienen sind schon sein leben Lang das großes Steckenpferd.
Er freut sich immer über neue sogenannte "Jung Imker"
und jammert nicht über die mehr Arbeit die da mit auf ihn zukommt.


Mein erstes Bienen volk steht hinter einem kleinen, recht idyllisch
angelegten Regenwasser Biotop.
Die Veränderungen in der Landwirtschaft wirken sich direkt auf die
Nahrungsquellen der Bienen aus.
Die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Bienen ist
eine neue Erfahrung und Herausforderung für alle Imker.
Wir wollen ja noch lange mit Freude auf unsere Bienenstöcke schauen.

Poetisches
Wer bereit ist, die Dinge auf sich wirken zu lassen,
der hat am Teich eine optimale Möglichkeit,
tiefe Einsichten über das Leben zu erfahren.
Obwohl die Umgebung gemachte Natur ist,
sind die Prozesse, die hier ablaufen,
ähnliche wie in der ungestörten Natur.
a Platzer´l zum richtig oba Cillen.


Am Teich oder im Trocken biotop hat man den Vorteil,
dass jederzeit die Möglichkeit ist, hinzuschauen.
Die Nähe zu den Dingen, Insekten, Wild kräutern bietet die Gelegenheit,
jede kleine Veränderung zu registrieren und mitzuerleben.

Der Stein, der sich mit Flechten und Moosen überzieht, das Holz,
das langsam vermodert und die schönsten Pilze hervor wachsen lässt,
das Blatt, das im Herbst stirbt und am Boden wieder zu fruchtbarer Erde wird,
wer nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit seinem Gefühl erspürt,
wie das Leben die Erscheinungen durchfließt,
dem erschließen sich geheimnisvolle Weisheiten der Natur bzw. unseres Schöpfers.


Nun möchte ich noch Danke sagen bei den Landwirten,
allen voraus Manfred Gschirr und Karl sowie Karl Heinz Berreiter,
die mir mit ihren Maschinen,
und mit landwirtschaftlichen Rat und Tat immer wieder helfen.
Ohne meiner fleißigen Frau Anita und unserer ganzen Familie,
besonders den wichtigsten Personen meine Mama Hannerl und mein Papa Cyrill,
meinem Bruder Thomas und den Schwestern mit ihren Männern Ralfi und Bibei
und Kinder Dominik, Tobias, Markus und Michaela und meiner Tante Anna,
die den Traktor vor finanzierte,
wäre mir und Anita das alles natürlich nicht möglich.

Nicht nur die Kinder lernen hierbei das es wichtig ist einander vorbehaltlos zu helfen.
Sich um Heu und die Tiere zu kümmern begrenzt das Belieben zur Zerstreuung
durch die glitzernde digitalen Medien welt der mittlerweile auch Land eier
im aller kleinsten Kaff gerne er ligen.


Ich wünsche mir, dass uns unser fleißigen „Sekundanten“ Freunde
weiterhin unterstützen und dass es ihnen selbst auch weiterhin Freude macht,
sich in der ökologischen Hobby Landwirtschaft zu betätigen.

In den letzten Wochen haben sich meine Nachbarinnen Monika und Christa
am 5. Mai 2011
als hervorragende Brunnenborerrinnen bewiesen.
Als weitere unentbehrliche Helfer aus verschiedenen Handwerks bereichen
mit teils großen Maschienen halfen uns,
da Baggerfahrer Lechner Franz (Wimmei) oder Bagger Hans, sowie Schuster Georg,
Wiesenberger Herbert, Sinzinger Peter oder a da Fiedler Sepp,
sie alle gaben uns wichtige Ratschläge und selbst entwickelte Pionier Werkzeuge.
Ganz besonders aktiv war natürlich Ralfi, Bibei (Schwager)und meine Eltern,
Papa und Mama solange sie noch Fit sind.

Letzterer bringt mich von meinen Teils romantischen Ideen
durch seine praxisnahen Erfahrungen und Worten wie, ("Du spinnst doch")
wieder auf einen realistischeren Weg bringt, bis optimale Lösungen gefunden wurden
und wir alle, so hoffe ich zufrieden sind.


Bis am Ende sogar die Mama nach schaut wie es geworden ist.

Weitere gesamt gesellschaftliche, aufschlussreiche Informationen gibt´s
auf meiner Homepage www.oekoimpuls.de.

"Glück im Stall und a sonst überall"