Zeitnot

 

 

Ein Professor vor seiner Philosophie-Klasse füllte ein großes Behältnis mit Golfbällen,
fragte dann die Studenten, ob der Topf ihrer Meinung nach voll sei.
Sie bejahten es.


Der Professor schüttete zu den Golfbällen Kieselsteine,
die in die Leerräume rollten;
danach füllte er den Topf mit Sand auf,
der in den verbleibenden Freiraum rieselte.


Jedesmal fragte er die Studenten, ob der Topf voll sei,
und jedesmal bejahten sie es.
Als Letztes kippte er zwei Dosen Bier hinein.
Die Studenten lachten.
Der Topf, erklärte der Professor dann,
repräsentiert ihr Leben.

Die Golfbälle würden dabei die wichtigsten Dinge darin verkörpern:
Familie, Kinder, Gesundheit, Freunde.
Die Kieselsteine symbolisierten Dinge wie Arbeit, Haus, Auto.
Der Sand sei alles andere: die Kleinigkeiten.

"Wenn man den Topf zuerst mit Sand füllen würde",
so der Professor "bliebe darin kein Platz mehr für die Golfbälle
oder Kieselsteine."
Das gleiche gelte für das Leben.


"Was aber representiert dann das Bier?"
wollte ein Student wissen.
Der Professor:

"Egal wie schwer es im Leben auch sein mag,
für ein oder zwei Glas Bier muss immer noch Zeit bleiben."



Ein Prosit auf die Gemütlichkeit.