Klimawandel-Global
Hochwasserzentralen
Emissionshandel
 
Klimagipfel
Wasserrecht Wasser Politik


Wir schweigen uns zu Tode.

"Der Klimawandel sei zu fern und abstrakt für den Wahlkampf 2017,
heißt es.

Das ist grundfalsch.
Beim dringendsten Thema unserer Zeit versagen
Medien und Politik.

Sonntag 29.10.2017 Sturm "Herwart"
zieht Schneise der Verwüstung durch Deutschland.

Die westliche Welt ist offenbar eingenickt:
Klimawandel? Langweilig.
So seltsam das ist, noch mehr erstaunt der Zeitpunkt:
als würde man mit dem
Auto auf eine Wand zurasen und dann,
statt auf die Bremse zu treten,
plötzlich in den Schlaf sinken.


In vielen Ländern fürchten sich
sogenannte besorgte Bürger vor einer Überfremdung,
aber nicht vor der
Überhitzung des Planeten, die längst Realität ist.
Man hat Angst, irgendwelche Traditionen,
die wie der Weihnachtsmann meist gerade erst
erfunden wurden,
könnten durch die derzeitigen Migrationsbewegungen
verloren gehen.

Dabei geht längst ganz anderes verloren:
Unzählige Lebensformen,
die in einem Zeitraum von 65 Millionen Jahren entstanden
sind, werden zurzeit ausgelöscht.

Durch extreme Wetterlagen wie Dürre,
Taifune, Überschwemmungen
sterben vor allem auf der südlichen Halbkugel
Tausende Menschen und Hunderttausende
ergreifen die Flucht".


Hurrikan "Harvey" in Texas (September 2017)
eine Woche später schon Wirbelsturm "Irma",
der stärkste in der Region je registrierte Tropensturm,
hat auf den Inseln in der Karibik schwerste Schäden angerichtet
viele Menschen starben.
Schon drei Wochen später der nächste Hurrikan
"Maria" hat in Puerto Rico immense Schäden verursacht.
die Zeiträume zwischen den Stürmen werden immer kürzer.

Tropische Wirbelstürme entstehen über dem Meer,
wenn das Wasser mindestens 26 Grad warm ist
und stark verdunstet.


Am 10. September 2017 nimmt "Irma" der zweite Hurrikane
in dieser Region Kurs auf Florida
und löst damit eine kontrollierte Massenflucht aus.
Nach Harvey und Irma ist die USA erneut von einem Hurrikan getroffen.
In Mittelamerika sind durch denn dritten Hurrikane "Nate"
in Folge mindestens 28 Menschen getötet worden.

Klimakatastrophe? Menschenkatastrophe!

"Urlaub war uns wichtiger als eure Zukunft, sorry"
Von Marc Baumann  Foto: Cathleen Naundorf

Mit unserem Lebensstil schädigen wir den Planeten unwiderruflich.
Jeder weiß es, keiner tut wirklich etwas dagegen.
Ein vorweggenommener Entschuldigungsbrief an unsere Kinder.

Liebe künftige Generationen,

sorry. Das mit der schmelzenden Arktis,
das mit dem abgeholzten Regenwald,
das mit den leergefischten Meeren, das waren wir.
Wir haben euren Planeten ausgebeutet,
eure Natur kaputt gemacht,
euer Klima auf Jahrhunderte hinaus geschädigt.
Unsere Wissenschaftler hatten uns zwar seit Jahrzehnten gewarnt,
in immer eindringlicheren, verzweifelteren Worten,
aber wir haben es nicht ernst genommen. Nicht ernst genug.

Und weil ihr, die ihr die Erde von uns erbt,
zu Recht wütend auf uns sein werdet,
entsetzt und fassungslos angesichts unserer Rücksichtslosigkeit
und Dummheit,
habt ihr ein Anrecht auf eine Erklärung.
Nicht erst im Jahr 2050, wenn eh alles zu spät ist,
sondern heute, 2017,
wenn man es noch in allerletzter Sekunde hätte umbiegen können.
Wir, die Erwachsenen weltweit,
hätten mit aller Kraft und Macht auf die Bremse steigen müssen,
aber wir sind weiter gut gelaunt und ignorant Vollgas
mit unseren Verbrennungsmotoren gegen die Wand gefahren.
Und ihr wart im Kindersitz auf der Rückbank dabei.

So einen Brief im Jahr 2017 zu schreiben könnte zynisch wirken.
Aber es soll nur ehrlich sein.
Eine traurige Erkenntnis. Es ist Mitte Juli,
und da gerade kein Terror,
G20 und nicht mal Bundesliga stattfinden,
hört man in den Nachrichten ausnahmsweise was vom Klima.
Ein gigantischer Eisberg ist abgebrochen,
175 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit.
»Der Südpol zerbricht!«, hat die Bild-Zeitung getitelt,
riesengroß und angsteinflößend.
Endlich mal Action
statt immer nur die drögen Zahlen und Statistiken,
mit denen Klimaforscher zu belegen versuchen,
was wir nicht hören wollen.
Der Eisberg muss keine direkte Folge der Erderwärmung sein,
wie Wissenschaftler gleich anmerkt haben,
er erinnert aber unangenehmerweise daran.
Und einwandfrei belegt ist,
dass wir ein Hitzerekordjahr nach dem anderen erleben.

Trotzdem kenne ich nicht einen Kollegen,
Bekannten, Verwandten oder Freund,
der sich je ernsthaft angestrengt
hätte gegen den Klimawandel zu kämpfen.
Wir kaufen ab und an im Bio-Laden ein,
trennen den Müll meistens
und bei gutem Wetter lassen wir das Auto auch mal stehen.
Wir schimpfen aber über den US-Präsidenten Donald Trump,
der aus dem ohnehin kraftlosen Pariser Klimaschutzabkommen
ausgetreten ist.
Die Wahrheit ist aber: Wir haben selber nichts gemacht.
Gegen jedes neue Windrad wird geklagt,
Elektroautos will kaum jemand kaufen.
Weil die Technik nicht ausgereift ist?
Ja, aber wie soll sie das sein,
wenn man lieber in neue Dieselmotoren investiert?
Elektromotoren gibt es seit 150 Jahren.

Wir sind nicht bereit,
wirklich gegen den Klimawandel anzukämpfen,
unseren verschwenderischen Lebensstil aufzugeben.
Wer verzichtet denn auf Fernreisen wenn er sie sich leisten kann?
Eine Bekannte von mir fliegt nach Thailand,
wie man früher an den Gardasee gefahren ist
zwei, dreimal im Jahr. Und ich?
Als mich Freunde gefragt haben,
ob ich mit ihnen auf einen Surftrip auf die Malediven fliege,
habe ich abgesagt. Tatsächlich auch wegen des CO2-Ausstoßes.
Ich bin dann drei Monate später nach Portugal geflogen für eine Woche.
Ich verzichte ein bisschen, weit jenseits der Schmerzgrenze,
weit jenseits der 80 Prozent, die jeder Bundesbürger
(und alle Bewohner von Industrienationen)
vom persönlichen CO2-Austoß sofort einsparen müsste,
um die schon unvermeidlichen 2 Grad Erderwärmung
vielleicht doch nicht zu überschreiten.

Es wäre, Stand heute, möglich – nicht leicht,
nicht bequem, aber möglich. Wie?
Sofortiger Aussteig aus der Kohle,
konsequenter Umstieg auf regenerative Energien,
nachhaltig leben, nicht mehr verbrauchen
als dieser Planet nachwachsen lassen kann,
viel weniger Fleisch essen.
Ein Mammut-Projekt,
aber: es wäre machbar.

Der nötige radikale Lebenswandel könnte sogar viele Arbeitsplätze
schaffen und sich auf lange Sicht wirtschaftlich lohnen.
Wir müssten hunderte Milliarden investieren
in umweltfreundliche Technologien,
aber wir würden vielleicht Billionen an Schäden durch Sturm,
Flut und Dürre verhindern können.


Tja.
Aber vielleicht trösten unsere Kinder
und noch ungeborenen Enkelkinder
die schönen Selfies,
die wir 2017 im Urlaub in Australien,
Kalifornien oder Dubai machen.

Was werden sie von uns denken?
Waren wir zu feige für den großen Schnitt?
Oder noch nicht geängstigt genug
von den drohenden Katastrophen?
So richtig unheimlich und lebensbedrohend
sieht der prophezeite Klimawandel
aus Deutschland betrachtet noch nicht aus.
Schlimm für die Menschen in Bangladesh,
die im Meer versinken sollen, bitter für die Sizilianer,
wenn dort in 20 Jahren kein Obstanbau mehr möglich wäre,
aber in Bayern?
Würden wir dann zum Skifahren ein paar hundert Meter
höher fahren müssen.

Viel mehr Panik scheint nicht vorhanden zu sein,
angesichts der Gefahr,
einen ganzen Planeten aus dem natürlichen Gleichgewicht
zu bringen.
Ich kenne Männer, die geweint haben,
als der FC Bayern das Champions League Finale 2012 verloren hat,
aber ich kenne niemanden,
der wegen des Klimawandels annähernd so besorgt wäre.
Nicht mal Eltern finden,
dass sie die Erde für die Kinder retten müssten.
Sie fürchten handysüchtige Kinder,
Impfungen oder Laktoseintoleranz. Das große, potentiell riesige,
offensichtliche Problem wird ignoriert.

Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen,
dass er nicht weiter als fünf, zehn Jahre denken kann.
Ich glaube, es war uns einfach – entschuldige – scheißegal.

Auf den Instagram- und Facebook-Timelines
meiner Freunde sehe ich ihre Urlaubsbilder aus Asien,
ihre Abendessen mit Garnelen,
Burger und Tunfisch, ihre neuen Autos,
die neuen Sommerkleider, die neuen Turnschuhe.


Nie sehe ich Fotos von Demonstrationen.
Es gibt keinen Aufschrei,
keine Appelle an die Politik oder die Wirtschaft,
endlich umzudenken.

Immerhin:
Unsere Tatenlosigkeit ist gut dokumentiert in Millionen von Selfies,
die unseren Hedonismus,
einen verantwortungslosen Lebensstil der Verschwendung feiern.
Solltet ihr uns Alte eines Tages vor Gericht
anklagen wollen wegen Umweltzerstörung,
werdet ihr mehr als genug Beweise haben.
Könnte. Hätte. Wollte. Amen.

Ich plädiere hiermit schon mal auf völlige Schuldfähigkeit. (2017)

Selbst wenn es im Durchschnitt wärmer wird:
Die Erde wird wunderschön bleiben.
Nur wir Menschen werden hässlicher.

2014 stand die australische Stadt Brisbane im Fokus der Weltpresse.

Hurrikans in Hawaii, Dürre in Afrika oder Starkregen in Neuseeland
die US-Behörde für Ozeane und Atmosphäre NOAA
hat 2015 für 28 Extremereignisse untersucht,
inwiefern sie Folge des Klimawandels sind.
Besonders klar ist die Beweislage bei Hitzewellen.

Zum G-20-Gipfel waren Politiker wie US-Präsident Barack Obama
und Bundeskanzlerin Angela Merkel angereist.
Die australischen Gastgeber versuchten zwar,
das ihnen missliebige Thema Klimawandel klein zu halten,
doch die globale Erwärmung drängte in Gestalt
einer Hitzewelle mit Macht auf die Tagesordnung.


Am zweiten Gipfeltag erreichten die Temperaturen 39 Grad Celsius;
27 Grad wären an einem solchen Frühlingstag zu erwarten gewesen.
Verantwortlich war, wie australische Wissenschaftler jetzt belegen,
auch der Klimawandel.

Hochwasser 2013 im Juni in weiten Teilen Deutschland

Ob dieses eine Hochwasser auf die von Menschen gemachte
Erderwärmung zurückgeht,
wird sich nicht beweisen lassen.
Die Frage ist: Welchen Beweis brauchen die Klimawandelleugner,
bevor ihnen die Augen aufgehen?
Was muss geschehen,
da mit die Wachstums prediger dazulernten?
Keiner von ihnen wird später sagen können,
er habe nichts gewusst.


Wer unter neuen Lebensbedingungen alte Wege geht,
endet im Aus.
Das hat den Leuten auf den Osterinseln den Rest gegeben,
den Wikingern auf Grönland und den Maya.
Wenn wir die nächsten sind,
sollten wir nicht überrascht sein.

Die Luft wird dicker (2013).
Der Ausstoß von Treibhaus gasen in Deutschland
steigt nach Jahren des Rückgangs wieder spürbar an.
Eine wesentliche Ursache ist demnach,
dass im Zuge des Atom ausstiegs zunehmend Braun
und Steinkohle genutzt werden, um Strom zu erzeugen.

Die Emissionen von Treibhaus gas insgesamt,
also unter Einbeziehung von Methan,
Lach gas und weiteren Gasen,
lagen den Zahlen des Umwelt bundesamts zufolge 2012
um 1,6 Prozent höher als 2011.

Selten waren wir in den letzten Jahrzehnten
weiter entfernt von Liberalität und einer Art Massen
aufklärung als heute.
Ganz im Gegenteil,
wir sind wieder in die Hände von Propheten geraten.
Soziologe Norbert Bolz


Zieht Euch warm an Die globale Erwärmung ist da
2010 hatte Deutschland den kältesten Dezember seit 40 Jahren
aber zugleich gehörte das Jahr 2010 global zu den heißesten Jahren seit 1860.


Die vielen extremen Wetter ereignisse 2010 sind ein weiteres winziges Detail,
das zum Klima puzzle hinzukommt.
Sie werden sich mit zunehmender Erwärmung häufen.“
Als Ursachen kommen vom Menschen bewirkte Veränderungen
der Ökosysteme hinzu.

So werden Landschaften über nutzt,
Wälder verschwinden in großem Stil,
und Feucht gebiete werden trocken gelegt.
Insbesondere in Russland gibt es nach Angaben von Experten
eine zunehmende Zahl an Groß kahlschlägen,
und in Zentral asien entstehen Steppen landschaften ohne Bäume.


Die Eruption des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April 2010.

Sollte die Eruption noch wochenlang andauern,
könnte es erneut ein "Jahr ohne Sommer geben",
wie 1816:

Nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora
kühlte sich die Welt dramatisch ab,
Europa erlebte einen außergewöhnlich kalten
und regen reichen Sommer mit Missernten,
hohen Getreide preisen und Hungersnöten.

Am 28. Juni 1816 notierte Goethe in sein Tagebuch:
"Erster schöner Tag".



Wie sich die Asche wolke aufs Wetter oder langfristig aufs Klima auswirkt,
hängt von zwei Faktoren ab: Wie lange dauert der Ausbruch?
Wie viel Schwefeldioxid (SO2) schleudert der Vulkan in hohe Luft schichten?
SO2 verbindet sich mit Wasser letztlich zu Schwefelsäure.

Die Säuretröpfchen legen sich als feiner Schleier um den Globus,
kühlen die Erde wie ein Sonnenschirm.
Erst nach Monaten oder gar Jahren sinken sie zu Boden.
Ab etwa 13 Kilometer Höhe in der Stratosphäre ist die Luft trocken.


Dort werden Partikel nicht vom Regen ausgewaschen.
Aber erst wenn wenigstens drei Millionen Tonnen Gas
in die Stratosphäre gelangen, wird das Klima messbar abgekühlt.


Die Klimaforschern verheißen nichts Gutes,
wenn es um den Klima wandel geht.
Der soll früher und intensiver erfolgen,
als bisher angenommen wurde.
Das bedeute aber nicht,
dass nun jedes Jahr ein Rekord jahr werden muss.
Auch ist der Schluss ist falsch,
dass ein sehr kühles Jahr den Klima wandel stoppen könnte.

Tief "Daisy" hat am 10.01.2010 vielen Regionen in Deutschland Sturm,
Eis und Schnee gebracht.

Jörg Kachelmann vom Wetterdienst Meteomedia,
der stets vor Aufgeregtheit gewarnt hatte,
nannte die Wetterlage vergleichsweise harmlos.
"Das ist nichts im Vergleich zu '62/'63 oder '78/'79", ordnete er ein.
Es gebe eigentlich keine richtig geschlossene Schnee decke.
Im Saarland oder dem Süden Baden-Württembergs sei es nicht ganz weiß.


Der große richtige Wintereinbruch mit Kälte
und ca. 30cm Schnee in Tittmoning/Kirchheim
hat
am "Unsinnigen" Donnerstag den 11.02.2010
für ganz Deutschland begonnen.


Winter-11.02.2010 Tittmoning/Kirchheim

Unverändert bleibt,
dass niemand weiß, wie sich das Wetter 2010 entwickeln wird.
Das wird das Wetter in den nächsten Monaten selbst mitteilen.

Der Osten der USA ächzt im Februar 2010
unter einer beispiellosen Schnee decke,
in Deutschland setzt klirrende Dauer kälte den Menschen zu.
Die Brasilianer bringen wüsten ähnliche Rekord temperaturen ins Schwitzen,
Ecuador leidet unter einer Dürre,
in Mexiko treten die Flüsse über die Ufer.
Ist das alles nur Zufall
oder gibt es doch einen erklärbaren Zusammenhang
zwischen den Wetter kapriolen?


Meteorologen haben eine weltumspannende Ursache ausgemacht:
eine besonders ausgeprägte Variante des pazifischen Wetter phänomens El Niño
im Zusammenspiel mit einem zähen Kälte tiefüber dem Nord atlantik.


Wetter Notizen aus 2009
Im Westen und Norden Deutschland's gab es am Mittwoch 07.2009
kräftige Gewitter mit starkem Regen,
Hagel und Sturm böen.
Im Südosten (Bayern) war es mit 28 bis 33 Grad hoch sommerlich heiß.


Hagelschauer 23..07.2009...!!!

Einige Naturkatastrophen im Jahr 2008

Mit 220.000 Toten und Schäden von rund 200 Milliarden Dollar
geht 2008 als eines der schlimmsten Naturkatastrophen-Jahre
in die Geschichte ein.
Die Versicherungsgesellschaft Münchener Rück berichtet,
dass die finanziellen Schäden inflationsbereinigt
nur von zwei Jahren übertroffen werden:
2005 mit seiner extremen Hurrikan-Saison
und 1995 mit dem Erdbeben im japanischen Kobe.
Im Vergleich zu 2007 stiegen die Schäden auf mehr als das Doppelte.


Ein Drittel der Opfer von Naturkatastrophen im Jahr 2008
starb allein beim Erdbeben in China:
In der Provinz Sichuan kamen im Mai 78.000 Menschen ums Leben.
Fast 46 Millionen Menschen waren von den Folgen betroffen.

Die meisten Menschen starben beim verheerenden Zyklon "Nargis" im Mai:
Er forderte 138.000 Todesopfer.
2,4 Millionen Menschen kämpfen mit den Auswirkungen.


Beim Taifun "Fengshen"
auf den Philippinen kamen im Juni 573 Menschen ums Leben.
Die große Flut in Indien vertrieb im August 3,5 Millionen Menschen.

Auch im zweiten Halbjahr 2008 ging es mit den Naturkatastrophen weiter:
Zuerst fegte der Tropen sturm"Gustav" über die Karibik.
Danach schlug Anfang September der Wirbelsturm "Hanna" in Haiti zu,
Hurrikan "Ike", traf kurze Zeit später auf Kuba.


Das zu Ende gehende Jahr 2007
war nicht nur das Jahr heftiger Debatten über den Klima wandel,
es war auch das wärmste seit Beginn regelmäßiger Messungen im 19. Jahrhundert.
In Mitteleuropa ist vor allem der ungewöhnlich sommerliche und trockene April
im Gedächtnis geblieben "dieser Frühling spiegelt in etwa das wider,
was in circa 50 Jahren die Norm sein könnte".

Juni 2007

Seit Beginn der Temperatur aufzeichnung 1893
gab es keinen heißere 12-Monats-Periode
als zwischen Juni 2006 und Mai 2007.
In Potsdam lag die Durchschnitts temperatur
satte drei Grad höher.
Sollte die Tendenz anhalten,
wäre das ein Hinweis auf eine dramatische Beschleunigung
des Klima wandels.


Tornado in England...!!!

Hochwasser-Alarm in Großbritannien, Hitzewelle in Griechenland,
Italien, Bulgarien.
Europa befindet sich in einer Umklammerung der Wetter extreme...!!!
Der niederschlagsreichste Juni seit 50 Jahren
sorgte in Nord- und Mittel england sowie Wales
für massive Überschwemmungen.
Innerhalb von 24 Stunden fiel mehr Regen als sonst im gesamten Monat Juni.


April 2007



Auf dem Trockenen:
Boote am Rande des Sylvensteinspeichers in der Nähe von Lenggries.

Dieser Monat wird voraussichtlich in die Geschichte der Meteorologie eingehen:
Seit 1901 war kein April in Deutschland wärmer, trockener und sonniger.


Die Kehrseite des rekord verdächtigen April sind dürre Landschaften
und niedrige Fluss pegel.

Bauern, Förster und Binnenschiffer hoffen nicht nur auf Regen,
sondern auf eine echte Schlechtwetter periode. Meteorologen wissen:
Wochenlange Trockenheit - das kann immer wieder passieren.


CO² Daten zum späteren Vergleich, um Änderungen
am Ausstoß nach einigen Jahren zu verfolgen!

Rechen spiele und Trickserei, oder gelingt
der Durchbruch in der internationalen Klima politik?



Januar 2007

Weltweit wärmster Januar aller Zeiten
Der Klima wandel macht sich immer deutlicher bemerkbar:
Noch nie seit Beginn der Wetter aufzeichnungen
war es im Januar so warm wie in diesem Jahr - weltweit.
US-Wissenschaftler ermittelten ein Rekord hoch.


Die Klima erwärmung lässt sich allerdings nicht an einem
einzelnen milden Winter festmachen.
Die Wissenschaftler machen zum Teil das El-Niño-Wetterphänomen,
das die Meeres oberfläche im östlichen Pazifik aufgewärmt habe,
für den ungewöhnlich milden Winter verantwortlich.

Das Phänomen sei im Januar 2007 besonders stark zu spüren gewesen.

Die schlimmsten humanitären Katastrophen ereigneten sich 2007
wie so oft in Entwicklung's- und Schwellen ländern:
So waren bei Stürmen,
Überschwemmungen und Erdrutschen in verschiedenen Teilen Asiens
mehr als 11.000 Menschen Todesopfer zu beklagen,
allein in Folge des Zyklons Sidr starben im November
in Bangladesch rund 3.300 Menschen.


Auch die Winter der Jahre 2004 und 1998 waren den Klimaforschern
zufolge besonders mild.
Sie folgen auf der Liste der wärmsten Winter
direkt dem des vergangenen Jahres.
Die zehn wärmsten Jahre insgesamt seit Beginn
der Aufzeichnungen traten seit 1995 auf.
Experten rechnen da mit,
dass 2007 das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen werden könnte.

Der milde Winter 2006 auf 2007
ist allerdings kein Beweis für den Einfluss von Treibhaus gasen auf das Klima.
Gleichwohl seien Treibhaus gase für die globale Erwärmung mitverantwortlich.


Sturm Kyrill, Donnerstag, Freitag 18-19.01.2007 über Europa,
Temperatur 17°° Celsius




Es war einer der schwersten Stürme der letzten 20 Jahre in Europa:
Orkantief "Kyrill" hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen.
An der Küste lief das Unwetter vergleichsweise glimpflich ab,
anderenorts gab es Tote und Milliarden schäden.


Der Deutsche Wetterdienst erklärte,
"Kyrill" sei der stärkste Orkan seit "Lothar" an Weihnachten 1999 gewesen.
Die stärksten Böen wurden auf dem Brocken (198 km/h)
und dem Fichtelberg (je 172 km/h) gemessen.
Der Sturm erreichte gesamt Deutschland, das war bisher einmalig.


Kyrill verursachte einen gesamt wirtschaftlichen Schaden
von rund zehn Milliarden US-Dollar,
mit einem versicherten Schaden von etwa 5,8 Milliarden US-Dollar
war er der zweit teuerste Sturm in Europa nach dem Orkan Lothar
im Dezember 1999, der höhere Wind geschwindigkeiten hatte,
geographisch aber zugleich stärker eingegrenzt war.
Die Besonderheit von Kyrill waren die lang anhaltenden
hohen Wind geschwindigkeiten in weiten Teilen Europas.

Besonders stark betraf Kyrill Deutschland,
wo mehr als die Hälfte des versicherten Schaden's anfiel.
Über 1,5 Millionen Einzel schäden vielfach kleinere Summen
wurden gemeldet.
In Ostdeutschland gab es besonders dort starke Schäden,
wo sich im Bereich der mit dem Sturm verbundenen Kaltfront
Gewitter mit Hagelschlag sowie Tornados bildeten.


Herbst 2006

Nach Einschätzung der Meteorologen wird dieser Herbst der wärmste seit Beginn der Wetter aufzeichnungen 1947.
Selbst wenn der November nur noch durchschnittliche Temperaturen bringen sollte,
wird der Herbst den Rekord brechen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.


Wärmster Herbst seit 1947!

Sommer 2006

Das Wetter spielt immer öfter verrückt: sintflut artige Regenfälle,
Hochwasser, aber auch sehr heiße Sommermonate mit zu wenig Regen.
Für viele Wissenschaftler sind dies deutliche Anzeichen für eine Klima veränderung.
Auch künftig ist nach ihrer Ansicht mit längeren Trocken
und Niederschlagsperioden zu rechnen.

Im Jahre 1902 wurde kein Tag registriert,
an dem eine Niederschlagsmenge von 30 Millimetern pro Quadratmeter erreicht wurde
2002 gab es schon fünf solcher Regentage.

Es ist höchste Zeit für Maßnahmen,
mit denen sich Klima killer wie Kohlendioxid oder Methan gas reduzieren lassen
sowohl auf regionaler als auch auf globaler Ebene.


Europa "versinkt" im Schnee Frühjahr 2006

Nasa Foto Europa versinkt im Schnee 2006

Klimawandel!

Der Golfstrom nimmt auf Grund der Klimaerwärmung ab!

Der Golfstrom ist eine warme,
rasch fließende Meeres strömung im Atlantik.
Durch seinen Wärme transport wirkt er wie eine große Heizung,
dank der große Teile West- und Nordeuropa's,
wie Irland, Großbritannien und Skandinavien, ein wärmeres Klima aufweisen,
als aufgrund ihrer geographischen Breite zu erwarten wäre.

Angetrieben werden die Strömungen durch Tiefen wasser.
Im heutigen Atlantik etwa fließt warmes Wasser aus den Tropen
im Golfstrom nach Norden.
Dort kühlt es ab, und weil unterwegs viel davon verdunstet,
steigt auch sein Salzgehalt.

Irgendwann wird das Wasser gegenüber den umgebenden Wassermassen
so dicht und schwer, dass es in die Tiefe sinkt.
Als kalter Tiefen strom fließt es dann nach Süden zurück.


Der mitteleuropäische Winter ist ein Auslauf modell.

Aufgeplusterte Spatzen im Winter!

Die Medien spatzen Pfeifen es schon von den Dächern
doch im Februar 2005 sowie im Winter 2006 sieht es noch nicht danach aus!



Aber das globale Klima ändert sich.
Auch Bayern ist davon betroffen.
Universitäten und Behörden haben
im Bayerischen Klimaforschungsverbund
ein regionales Szenario entwickelt.

28.06.2005
Wetterextrem in Süd Ost Bayern am Dienstag
den 28.06.2005 mit schwersten Hagelkörnern
bis zu 3 cm Durchmessern, und einer drastischen
Temperaturschwankung!

Hagelkoerner

Demnach wird sich zwar trotz stärkerer Sonneneinstrahlung
der Ernteertrag in Bayern
in den kommenden Jahrzehnten noch nicht gravierend verändern.
Aber der Licht stress für Pflanzen nimmt bereits zu.
Das bedeute mehr Blatt verbrennungen
und das Aus für manche empfindlichen Pflanzenarten.

Fotomontage

Dies Fotomontage mit den Pinguinen in Afrika wird wohl nicht eintreffen :-)

Artenspektrum und Vegetationsstufen:

Auch im Wald tut sich was: die Baumgrenze im Gebirge
soll bis zu 100 Meter nach oben wandern
und das Arten spektrum verschiebt sich.
Schädlinge und Krankheiten haben fortan ein leichteres Spiel.

Für die Forstwirtschaft bedeute das:
Weg von der Monokultur, Laubmischwälder sind wieder gefragt.

Temperatur und Niederschlag:

Und wie steht´s mit Temperatur und Niederschlag
in den kommenden Jahrzehnten?

Das ganze Wirtschaftsjahr verschiebt sich,
genau so wie die Weizenanbaugrenze.
Die liegt irgendwann in Sibirien, so die Prognosen.
Wegen steigender Temperaturen schmelzen
auch in Bayern die Gletscher.
Da mit gehen uns Süß wasserspeicher verloren.

Extreme Stürme und Flut katastrophen werden häufiger
und weil der Meeresspiegel steigt,
soll es Inseln wie Sylt in 100 Jahren nicht mehr geben.

Trockene Regionen werden noch trockener.
Es kommen zwar noch genauso viele Niederschläge,
aber es regnet seltener in stärkeren Güssen.


Der Meeresspiegel wird neuen US-Studien (2002) zufolge
schneller steigen als bislang vorhergesagt.
Die Gletscher und Pol kappen seien im vergangenen Jahrhundert
deutlich geschmolzen,
und der Eis rückgang habe sich seit 1988 stark beschleunigt.

F
lutkatastrophe August: Stärkster Regen seit 500 Jahren

Heftigste Niederschläge waren der Vorläufer der zerstörerischen
Flutwelle quer durch Europa.
Nach Experten meinung nachweislich die stärksten Regenfälle seit 500 Jahren.
"Wir messen seit 200 Jahren die Niederschläge
und können da raus Rückschlüsse für die 300 Jahre davor ziehen.
So gewaltige Niederschläge hat es in den vergangenen 500 Jahren
in Mitteleuropa nicht gegeben"
sagte der Geowissenschaftler Prof. Wolfram Mauser in München am 28.08.2002

Der Niederschlagsrekord aus dem Jahr 1954 lag bisher innerhalb von 24 Stunden
bei 260 Liter pro Quadratmeter im bayerischen Rosenheim.
Am 12. August wurden in der gleichen Zeitspanne im Erzgebirge
in Zinnwald-Georgenhof (Sachsen) 312 Liter pro Quadratmeter gemessen.

In der Ober pfalz und im Erzgebirge regnete es in diesem Zeitraum
zwischen 130 und 170 Liter je Quadratmeter.
Ursache für die Flutkatastrophe war eine so genannte 5b- Wetterlage.
Dabei saugt sich ein Tief über dem Mittelmeer wie ein Schwamm
voll Wasser und regnet sich in Mitteleuropa ab.
Das Pfingsthochwasser von 1999 und das Oder hochwasser von
1997 seien ebenfalls aus 5b-Wetterlagen entstanden,
diese Wetterlage sei "historisch bekannt"

 

 
 
Temperaturanstieg


1980-1990 stiegen
die durchschnittlichen
Temperaturen auf der Erde
um rd. 0,5°C,
ein Anstieg von 4°C
nach der Eiszeit
dauerte 5000 Jahre.
1990 galt weltweit als
das wärmste Jahr seit
der beginn der
Klima messungen vor
100 Jahren.
Acht der wärmsten
zehn Jahre nach 1900
fielen in den Zeitraum
1980-1993.


Das Jahr 1947 war
das trockenste Jahr
des 20 Jahrhunderts
Große trockenheit
herrschte auch 1976
Doch der Sommer
2003 übertrifft diese
Jahre bei weitem.


Naturkatastrophen

B
ereits im vergangenen
Jahrzehnt hat sich die
Zahl der
Überschwemmungen,
Orkane, der tropischen
Wirbelstürme und anderer

Naturkatastrophen,
verglichen mit derjenigen der
Sechzigerjahre des
vergangenen Jahrhunderts,
vervierfacht.
Der 1989 durch
Naturkatastrophen
verursachte Schaden
überstieg den der
gesamten
Achtzigerjahre.