Was bedeutet Ökologie?
Fauna-Naturschutz
 
Ökoneuigkeiten
 


Das Wort Ökologie ist heute in aller Munde - nur wenige wissen aber,
was es genau bedeutet.

 Ökologie setzt sich aus den griechischen Wörtern Oikos (= Haushalt)
und Logos (= Lehre) zusammen.


Foto von Markus...!!!

Ökologie bedeutet also die Lehre vom Haushalt der Natur,
die Wissenschaft von den Beziehungen der Lebewesen untereinander
und mit der Umwelt.


Ökologie ist in der Umgangssprache und auch in der Politik ein Begriff,
der gleichbedeutend zu Umweltschutz wie auch zum Themenkreis
Nachhaltige Entwicklung meist wertend verwendet wird.
Heute verstehen wir unter "Öko" oder "Bio" alles was
nach bestimmten Richtlinien zertifiziert und mit einem Etikett
bzw. Label ausgezeichnet wird.

Ökoimpuls (Impuls, Anstoß, Anregung, spannung innere Regung!)

Es bedeutet für mich am gemeinsamen Ziel
der Erhaltung unserer natürlichen
Lebens grundlagen zu arbeiten und diese zu verbessern.

Neues Insektenbekämpfungsmittel!!!

(8. September 2016)
Der USA Chemiekonzern Dow Chemical
hat ein neues Insektengift entwickelt:
Sulfoxaflor.

Es ist nicht nur für "Schädlinge" gefährlich,
sondern auch für Honigbienen und die Artenvielfalt.
Dow hat nun Anträge gestellt,
damit Pestizide mit dem neuen Wirkstoff
in Deutschland eingesetzt werden dürfen.


Insbesondere wilde Bestäuber wie Hummeln
sind von immer mehr hochwirksamen Insektengiften bedroht.

Die Ökologie ist ebenso wichtig wie eine soziale Politik.
Wenn wir die Natur durch unsere Wirtschafts-
und Lebensweise weiter so schädigen,
wird in absehbarer Zeit auch eine soziale Politik
nicht mehr möglich sein,
weil dann alle Ressourcen verbraucht,
Luft, Wasser, Boden vergiftet,
unsere natürlichen Lebens grundlagen vernichtet sind.

Schon vorher werden die enormen Kosten, die entstehen,
wenn versucht wird, die Natur zu „reparieren“,
die Sozial etats so weit hin unterdrücken,
dass nichts mehr davon übrig bleibt.

Die Folgen kann sich jeder mensch selber ausmalen.
Eine andere Gefahr droht durch die hochgerüsteten Großmächte,
allen voran durch die USA und, wenn es „nach Plan läuft“,
durch eine militarisierte EU. Mit einem Wort: durch den Geomilitarismus.

In der Ökologie geht es nicht nur um Frösche oder Natur liebe,
sondern um die Fähigkeit, in diesem Jahrhundert eine Wirtschaftsweise
einzuleiten die Langfristig allen Bürgern ein erträgliches,
gutes Leben sichert, ohne dabei auf ständiges Wachstum
angewiesen zu sein.



Bernhard G. Suttner

Bienchen summ herum!“
Ob Kinder heute noch dieses Liedchen singen, weiß ich nicht.

Sie haben es nicht leicht: Mittlerweile verdichten sich die Studien ergebnisse,
dass vor allem die weit verbreiteten Pestizide
aus der Gruppe der Neonikotinoide das Hirn der Bienen
und ihren Orientierungssinn schädigen.

Schlimm wirkt sich die Blüten armut der intensiv genutzten
landwirtschaftlichen Flächen aus, es fehlen ganzjährige Nahrungsquellen.
Wenn sich jetzt auch noch die Mode
der „steinernen Gärten“ vollends durchsetzt,
dann ist das ein weiterer Anschlag auf die Vitalität der Bienen völker.

Sage niemand, dass die Vorgärten nicht ins Gewicht fallen:
Ihre Gesamt fläche in der Bundesrepublik Deutschland
entspricht ziemlich genau der Gesamt fläche aller Naturschutzgebiete!
Könnten unsere Haus gärten gift frei blühen und wuchern,
wäre das ein wahrer Segen für Insekten, Vögel,
Klein lebewesen und natürlich auch für die Menschen und ihre Kinder!


Viele Kulturpflanzen brauchen diese Insekten als Bestäuber.
Deshalb ist zu hoffen,
dass sich viele private Garten besitzer gegen modische Stein wüsten
und gegen Gifte entscheiden und dass sich die EU Kommission
mit ihrem Vorhaben durchsetzen kann,
wenigstens einige besonders gefährliche Neonikotinoide zu verbieten.

ÖDP Bayern...

"Die zögerlichen Aktivitäten im Klima chaos sowie
in der Landwirtchafts Politik
sind ein Angriff auf die Menschenrechte"

Der Krieg ums Öl ist bereits im Gange.
Krieg ums Wasser wird in Nahost und in Afrika geführt.
Der globale Krieg um die Reste beacker baren Bodens steht noch aus…

Dr. Hans Müller und Dr. Hans Peter Rusch begründeten
mit ihren Arbeiten über die Pflege des Bodens
und die Erhaltung seiner langfristigen Fruchtbarkeit
die organisch biologische Landbaumethode.


Als zweites wichtiges Wort sollte noch die Synergetik genannt werden,
die Lehre vom Zusammenwirken.
Die gemeinsame Wirkung vieler Faktoren ist stärker
als die Summe der einzelnen Teile.


Extensive Weide führung für den Naturschutz !

Der Däne Buttenschon hat nachgewiesen,
dass beweidete Flächen 30 - 40 %
mehr Pflanzenarten aufweisen als nicht beweidete Flächen.

Unter der schwachen Beweidung nimmt die Arten vielfalt wieder zu
und es entstehen im Frühjahr Blumen wiesen als äußeres Zeichen
einer intakten Natur.

Der unregelmäßige Verbiß der Rinder schafft Licht und Deckung
zugleich und da mit ideale Bedingungen für Flora und Fauna.

Durch die schwache Beweidung wird die Landschaft auf natürliche Art
offengehalten, ein lockerer Baum- und Busch bestand bleibt erhalten.

Eine Ausdehnung über Sämlinge wird durch das Beweiden verhindert,
ist aber auch nicht das Ziel einer offen gehaltenen Landschaft.

So fühlen sich beispielsweise unter diesen Bedingungen
alle Bodenbrüter unter den Vögeln heimisch.



Die Feldlerche - Vogel des Jahres 98

Wenn bei einem solchen stress freien Weide system ein Rind
unabsichtlich zu nahe an ein Nest herankommt,
meldet sich der Brut vogel und das Rind weicht aus.

Bodenbrüter sind auf Beweidung angewiesen, da auf unbeweideten
Wiesen ein geschlossener Grasbewuchs von 50 - 90 cm Höhe
entsteht, in dem sie nicht nisten können.

Manche Vogelarten sind Ameisenfresser, z.b. Grau- und Grünspecht
oder der Wendehals.

Das streuen von Kunstdünger sowie eine vier bis fünfmalige
Mahd mit dem Kreiselmäher auf intensiv bewirtschafteten Wiesen
wirkt sich negativ auf die Ameisen völker aus,
 die darüber hinaus noch für viele andere Tierarten wichtig sind.

So sterben Larven und Puppen, von denen sich im
Sommer auch die Meisen ernähren.

Die Eingriffe durch uns Menschen in das komplexe
(zusammengeflochten)
Ökosystem wirken sich regional
bestands verändernd auf alle Vogelarten aus.

Die Zerstörung der biologischen Vielfalt unserer Erde
ist der verhängnisvollste Fehler, den die Menschheit zur Zeit macht.

Nicht alles, was möglich ist, ist auch nötig.
Verantwortliches Handeln akzeptiert Begrenzungen.


Die ökologische Ordnung kennt natürliche Grenzen,
also muß es auch ökonomische (wirtschaftliche) Grenzen geben.

Wächst die Ökonomie über die ökologischen Grenzen hinaus,
zerstört sie unsere Lebens grundlagen.


Landwirtschaftliche Nutzflächen sind zum mit Abstand
größten Natur lebensraum in Mitteleuropa geworden.


Für viele Arten sind aber infolge der Mechanisierung
und chemischen Belastungen massive Bestands rückgänge zu verzeichnen.
Auf biologisch bzw.
extensiv bewirtschafteten Flächen findet sich im Schnitt
eine höhere Biodiversität als auf konventionell genutzten Flächen.

Die ausreichende Verfügbarkeit solcher Flächen
ist von zunehmender Bedeutung für das Überleben
zahlreicher Pflanzen und Tierarten,
insbesondere in Zusammenhang mit den aktuellen Klimaveränderungen.

Die Stadt Burghausen fördert seit 2004 Untersuchungen zum Nahrung's
und Zug verhalten der Waldrappe im Umfeld von Burghausen.
Diese Vögel ernähren sich stochernd von Evertebraten und sind dabei beider Nahrungssuche von landwirtschaftlichen Nutzflächen abhängig.

Waldrappe...!!!

Die mit Abstand höchste Such effizienz
haben sie auf ökologisch bewirtschaftete Flächen.
Aufgrund seiner zunehmenden Bekanntheit,
seines skurrilen Erscheinungsbilds
und seiner Vertrautheit eignet sich der Waldrapp
in besonderer Weise als Zeiger art für die Biodiversität
auf landwirtschaftlichen Flächen.

 

 
Henry David Thoreau
(1817-1862)



Natur ansich bedeutet
nichts, sie sagt nur
dem wahrnehmenden
Geist etwas..
doch die Schönheit läßt
sich spüren..
Du wirst dies sicherlich
feststellen,
wenn du bereit
bist zu sehen
danach Ausschau
zu halten.


Dr.H.P.Rusch

"Keine natur widrige Handlung
bleibt ohne Folgen.
Kein natürliches Prinzip
kann man unbestraft
verletzen,
keine natürliche Ordnung
beseitigen ohne Gefahr
für sich selbst.
Die Einordnung des
Menschen in die Ordnungen
der Schöpfung
ist eine unabdingbare
Voraussetzung für sein
Leben".


Institut für Klima, Umwelt,
Energie!


"Ohne Ökologie kann es
keine Gerechtigkeit
auf der Welt geben."